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Es ist vorgesehen, die Kommunikation auf den Präventionstag am 12. Oktober 2026 zu fokussieren. An diesem Tag sollen möglichst viele Aktionen zur Prävention in ganz Bayern stattfinden, um gezielt auf die vielfältigen Angebote hinzuweisen.
Gleichwohl kann der Tag auch als Auftakt und Impulsgeber für weiterführende Initiativen verstanden werden. Sofern eine Gesundheitsregionplus daran anknüpfen und über den 12. Oktober hinaus oder am Wochenende zuvor weitere Aktionen oder Angebote planen möchte, wird dies seitens des StMGP begrüßt, gemäß dem Motto des Masterplan Prävention „jeder Beitrag zählt!“.
StMGP – Referat 42
7. Bayerische Demenzwoche
Vom 18. bis 27. September 2026 findet in ganz Bayern die 7. Bayerische Demenzwoche statt. Ziel der Aktionswoche ist es, das Thema Demenz stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken, über Unterstützungsangebote zu informieren und Begegnungen zu ermöglichen.
Initiativen, Einrichtungen und Verbände sind bayernweit dazu aufgerufen, sich mit vielfältigen Aktionen zu beteiligen und das Thema Demenz sichtbar zu machen. Der Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt innerhalb der Bayerischen Demenzwoche, einzelne Angebote laufen darüber hinaus im September und Oktober.
Weitere Informationen sowie den Veranstaltungskalender finden Sie unter www.demenzwoche.bayern.de.
Der Demenzsimulator – Ab sofort auch für Kinder im Grundschulalter
Mithilfe des Demenzsimulators (vormals: Demenzparcours) können sich Erwachsene seit einigen Jahren einfühlen in die Lebenswelt von Erna Müller. Ergänzend dazu steht ab sofort ein neu entwickelter Demenzsimulator zur Verfügung, der sich speziell an der Lebenswirklichkeit von Kindern orientiert.
Durch den Demenzsimulator für Kinder von Hands-on-Dementia können Kinder im Grundschulalter durch verschiedene Aufgaben selbst erleben, wie sich vermeintlich einfache Situationen im Alltag für Menschen mit Demenz anfühlen. Durch diese Erfahrung kann ihnen geholfen werden, Unsicherheiten gegenüber Menschen mit Demenz zu verlieren und somit besser mit an Demenz erkrankten Familienmitgliedern umzugehen sowie sich auf schwierige Umstände mit diesen vorzubereiten.
Der Demenzsimulator für Kinder kann über die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern bzw. die regionalen Fachstellen für Demenz und Pflege kostenfrei ausgeliehen werden.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.demenz-pflege-bayern.de/material/demenzsimulator-fuer-kinder.
11. Bayerischer Fachtag Demenz
Am 01. Oktober 2026 lädt das StMGP unter dem Motto „Demenz in unterschiedlichen Lebenslagen“ zum 11. Bayerischen Fachtag Demenz in die Meistersingerhalle nach Nürnberg ein. Neben Impulsvorträgen zu lebensphasenbezogenen Aspekten von Demenz und psychosozialen Perspektiven bietet der Fachtag in unterschiedlichen Workshops auch Informationen zu praxisnahen Angeboten und die Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Merken Sie sich den Termin daher gerne schon heute vor.
Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter https://www.stmgp.bayern.de/ministerium/veranstaltungen/fachtag-demenz/.
StMGP – Referat 44
Die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten pflegerischen Versorgung auf Basis von veränderten Versorgungstrukturen war aufgrund der zeitgleichen pandemischen Geschehnisse stark erschwert. Für die Umsetzung neuer theoretischer und praktischer Ausbildungsinhalte fehlte es unter Pandemiebedingungen an Ressourcen, was bis heute zu Verzögerungen und Einbußen in der Ausbildungsqualität führt.
Das StMGP hat daher seit dem 01. April 2026 einen neuen Prozess ins Leben gerufen, der eine Beratungsinstanz inkludiert, um den beteiligten Ausbildungsakteuren eine Hilfestellung zu geben bestmöglich auszubilden.
Hierfür wurde das vor fünf Jahren in Bayern gestartete Programm „Mentoren für Pflege“ (MfP) beim Landesamt für Pflege (LfP) ausgebaut. Das Beratungs- und Unterstützungsangebot der MfP steht nunmehr weiteren Personenkreisen zur Verfügung. Neben Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung können sich auch Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen, Ausbildungsverantwortliche sowie Pflegefachpersonen an die MfP mit Ihrem Anliegen zur praktischen Ausbildung im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung wenden. Ziel ist es, Auszubildende und alle an der praktischen Ausbildung beteiligen Akteure mit passgenauen Hilfestellungen bei der Umsetzung der praktischen Ausbildung zu unterstützen, die Ausbildungsqualität zu steigern und vermeidbare Ausbildungsabbrüche zu reduzieren.
Die Kontaktaufnahme kann per E-Mail über mfp@lfp.bayern.de oder schriftlich über ein Kontaktformular der Webseite https://www.lfp.bayern.de/mfp/ der MfP oder telefonisch unter +49 9621 9669-2669 erfolgen.
Die Sicherstellung der Ausbildungsqualität in der generalistischen Pflegeausbildung wird bundesweit zusätzlich durch einen flankierenden Prozess der fondsverwaltenden Stellen im Bedarfsfall unterstützt. Bei begründeten Zweifeln an der zweckgebundenen Verwendung der Ausgleichszuweisungen oder an der Geeignetheit einer Einrichtung können die monatlichen Ausgleichszuweisung zur Refinanzierung der Ausbildungskosten, vorläufig bis zur Entscheidung über die Geeignetheit ausgesetzt werden (vgl. § 34 Abs. 1 Satz 3 PflBG i. V. m. § 7 Abs. 5 PflBG).
In Bayern gehen wir aber davon aus, mit dem Ausbau des Angebots der MfP ein individuelles und kostenfreies Beratungsinstrument zu schaffen, so dass die bundesweit neu in Kraft getretene Befugnisnorm der fondsverwaltenden Stellen zunächst keine Relevanz haben dürfte. Grundsätzlich sind wir überzeugt, dass alle Ausbildungsakteure der generalistischen Pflegeausbildung engagiert sind und unseren zukünftigen Pflegefachpersonen eine qualitativ hochwertige Ausbildung zukommen lassen wollen.
StMGP – Referat 45
Am 26. März 2026 fand im Rahmen des 4. Kongresses "Gute Pflege. Daheim in Bayern" die Preisverleihung zum Wettbewerb "Innovative Wege zur Pflege 2025 - Visionen für eine pflegegerechte Gesellschaft" statt. Insgesamt konnten sechs herausragende Projekte prämiert werden.
Der Wettbewerb hat wieder deutlich gezeigt, wie sehr sich sowohl die Gemeinden, Städte, Landkreise, aber auch Privatpersonen, Vereine und Träger der Wohlfahrt für das Wohl der Pflegebedürftigen für die Pflege einsetzen. Das ist ein eindrucksvolles Zeichen dafür, wie engagiert und motiviert in Bayern nach passgenauen Lösungen gesucht wird – und wie diese auch umgesetzt werden.
Der erste Preis ging an die Gesundheitsregionplus Aschaffenburg für das Projekt „Pflege-Camp“. Das Pflege-Camp ist eine einrichtungsübergreifende Praktikumswoche, in der Jugendliche und Quereinsteiger*innen praxisnahe Einblicke in verschiedene Pflegesettings erhalten und erste Erfahrungen sammeln können.
Der zweite Preis wurde an den Landkreis Coburg für die Projektidee „DorfVital 360°“ verliehen. DorfVital 360° ist ein sozialraumorientiertes Versorgungsmodell im ländlichen Raum, das durch Gemeindegesundheitskräfte präventive Angebote stärkt und Pflege, medizinische Versorgung sowie soziale Teilhabe eng miteinander vernetzt.
Der dritte Preis ging an das Projekt „FELIX - Das digitale Präventionssystem“ der HelloMirrors GmbH. FELIX ist ein digitales Präventionssystem mit intuitiver Oberfläche, das Bewegungs-, kognitive und psychosoziale Angebote bereitstellt und sich flexibel in Pflege- und Betreuungsalltage integrieren lässt.
Zudem gehen Auszeichnungen an die Projekte „Kompetenzcenter Pflege Kronach“, „TechNurse - Making voices heard in MedTech“ und das „Pflegeübungszentrum (PÜZ) Rhön Grabfeld“.
Das Kompetenzcenter Pflege Kronach im Landkreis Kronach ist eine zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle, die Beratung, digitale Angebote und individuelle Begleitung bündelt, um die häusliche Versorgung zu stärken und die Pflege im Landkreis nachhaltig weiterzuentwickeln.
TechNurse ist eine Plattform, die Fachkräfte aus Pflege, Medizin und Therapie mit der Medizintechnik vernetzt, um Praxiserfahrungen frühzeitig in die Entwicklung neuer Produkte einzubringen.
Das Pflegeübungszentrum Rhön-Grabfeld ist ein praxisnahes Trainingsangebot, in dem pflegende Angehörige und Interessierte Pflegesituationen realitätsnah erproben und Sicherheit im Umgang mit Pflege gewinnen können.
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter https://www.bayern-pflege-wohnen.de/beratungsschwerpunkte/innovative-wohn-und-pflegekonzepte/wettbewerb/#wettbewerb-2025.
StMGP – Referat 54
Wie auf der Tagung der Geschäftsstellenleiterinnen und Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionenplus am 23. April 2026 dargestellt, besteht im Bereich der Substitutionstherapie aufgrund der rückläufigen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten, die eine Substitutionstherapie anbieten, Handlungsbedarf. Insbesondere in ländlichen Regionen fehlen entsprechende Angebote. Neben Anreizen bzw. Förderprogrammen zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung und die Stärkung der Rechtssicherheit für die substituierende Ärzteschaft sind Entstigmatisierung und die Erhöhung der Awareness des Themas, insbesondere in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung, weitere wichtige Handlungsfelder. Wir möchten deshalb nochmals anregen, diese Thematik im Rahmen Ihrer Möglichkeiten in Ihre Netzwerke hineinzutragen und auf die Bedeutung einer flächendeckenden Substitutionsversorgung aufmerksam zu machen. Einige von Ihnen haben bereits Veranstaltungen zur Information und Nachwuchsgewinnung durchgeführt. Anstrengungen wie diese können einen wertvollen Beitrag zum Erhalt einer flächendeckenden Versorgung liefern. Für Ihren diesbezüglichen Einsatz bedanken wir uns ganz herzlich!
Im Rahmen der Tagung war zudem die Frage aufgekommen, auf welchem Wege Arztpraxen gefunden werden können, die eine Substitutionstherapie anbieten. Hierzu können wir Ihnen folgende Informationen an die Hand geben:
- Über die Arztsuche der Kassenärztlichen Bundesvereinigung können Niedergelasse, die eine Substitutionsbehandlung anbieten, unter dem Stichwort „substitutionsgestützte Behandlung“ (bei Wen oder Was?) gefunden werden: https://arztsuche.116117.de/.
- Über die Arztsuche der Bayerischen Landesärztekammer kann nach dem Fachbereich „Suchtmedizinische Grundversorgung“ gesucht werden: https://arzt.bayern/index.html.
- Substitutionsambulanzen in Bayern können auf folgender Seite der Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe gefunden werden: https://www.kbs-bayern.de/einrichtungen/behandlung/substitutionsambulanzen.
- Über das Suchthilfeverzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. V. kann ebenfalls nach Einrichtungen gesucht werden, die Substitutionsbehandlungen anbieten (Auswahlmöglichkeit bei Angebot): https://www.dhs.de/service/suchthilfeverzeichnis/.
Falls Sie weitere Informationen oder Unterstützung beispielsweise beim Finden von Referentinnen bzw. Referenten zu dieser Thematik benötigen oder weitere Erfahrungsberichte teilen möchten, kommen Sie gerne auf das Fachreferat Suchtprävention zu (E-Mail: suchtpraevention@stmgp.bayern.de).
StMGP – Referat 74
AED-Förderrichtlinie: Restmittel für 2026
Im Rahmen der sog. AED-Förderrichtlinie, abrufbar unter https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVV_2155_I_11786/true, können Geschäftsstellenleitungen im Antragsverfahren einen etwaigen, örtlichen Defibrillatoren-Bedarf bestätigen. Im Newsletter (Ausgabe 5-2025) teilten wir mit, dass die AED-Fördermittel für drei Regierungsbezirke bereits vollständig ausgeschöpft und weitere Antragsstellungen dort insoweit nicht mehr möglich sind.
Die Mittel dürfen frei in allen Gesundheitsregionenplus des Regierungsbezirks unter Beachtung der AED-Förderrichtlinie verwendet werden. Eine Bindung an einzelne Kreise oder Städte erfolgt nicht. Nachdem die Höhe der frei gewordenen Mittel begrenzt ist, obliegt es den jeweiligen Regierungen, die Mittel in geeigneter Weise zuzuweisen.
Die Förderung endet zum 31. Dezember 2026.
Zusammenarbeit mit Regierungen
Ab 01. Januar 2027 werden erstmals im gesamten Freistaat Bayern Gesundheitsregionenplus bestehen. Alle Förderungen und der Übergangszeitraum mit seinen doppelten Strukturen enden also Ende 2026.
Ab 2027 gilt damit einheitlich: Die Sachgebiete 53 der Regierungen sind die zuständigen Ansprechpartner auf dem Dienstweg. Sie achten außerdem auf die Erfüllung der Dienstaufgabe nach Art. 7 Abs. 4 GDG. Konkret: Ist im Zuständigkeitsbereich jedes Gesundheitsamts eine Gesundheitsregionplus eingerichtet und werden wie bisher alle drei Handlungsfelder bearbeitet? Besteht eine geeignete Vertretungsregelung? Bestehen zweckmäßige Kommunikationswege?
Zur Beurteilung der Qualität der Bearbeitung wird das LGL den Regierungen einmal jährlich einen Report zu jeder Gesundheitsregionplus zuleiten, der sich an der bisherigen Prüfung orientiert und auf der Online-Befragung sowie Ihren Datenbankeinträgen aufbaut.
Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Bewegungs- und Gesundheitsförderung, Kompetenzorientierung, Partizipation und Transdisziplinarität. Darüber hinaus war sie in der universitären Lehre aktiv.
In der Fachlichen Leitstelle unterstützt sie die fachliche Begleitung der Gesundheitsregionenplus. Zudem widmet sie sich der Frage, wie die Netzwerkarbeit in den Regionen wirkungsvoll gestaltet und die Geschäftsstellenleitungen dabei gezielt unterstützt werden können.
Johanna Popp ist per E-Mail unter gesundheitsregionplus@lgl.bayern.de sowie telefonisch unter 09131 6808-2986 erreichbar.
Die Netzwerke der Gesundheitsregionenplus leisten einen bedeutenden Beitrag zur Vernetzung regionaler Akteurinnen und Akteure sowie zur strategischen Gesundheitsplanung vor Ort. Der komplexe Ansatz, die multiprofessionelle und sektorenübergreifende Arbeitsweise sowie die Einbindung in kommunale Strukturen führen immer wieder zu Fragen zum Konzept der Gesundheitsregionenplus.
Die neuen Erklärgrafiken der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionenplus unterstützen ab sofort eine verständliche und transparente Darstellung der Netzwerke. Sie visualisieren zentrale Strukturen und Arbeitsweisen der Gesundheitsregionenplus. Die Erklärgrafiken stehen neben der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionenplus und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auch den Geschäftsstellenleiterinnen und Geschäftsstellenleitern der Gesundheitsregionenplus zur Verfügung.
Die Erklärgrafiken sowie ein Leitfaden zur Verwendung sind in der Cloud abrufbar.
Bei Anmerkungen oder Rückfragen zu den Erklärgrafiken wenden Sie sich gerne an die Fachliche Leitstelle Gesundheitsregionenplus unter gesundheitsregionplus@lgl.bayern.de.
In mehreren Gesundheitsregionenplus wurden in den letzten Jahren bereits ein Leitbild für das regionale Netzwerk oder einzelne Arbeitsgruppen erarbeitet. Zudem liegen fachliche Empfehlungen vor, die darauf hindeuten, dass die Erarbeitung eines Leitbildes ein geeignetes Instrument beim Netzwerkauf und -ausbau sein kann. Was zur Erarbeitung benötigt wird, welche Vorgehensweisen und Methoden sich konkret eignen und wie die Ergebnisse genutzt werden, war Thema eines kollegialen Online-Austausches der Geschäftsstellen im Januar.
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Eckpunkte: Bewerben können sich Projekte aus Bereichen wie Gesellschaft, Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildung und Integration – unabhängig davon, ob sie bereits umgesetzt werden oder noch in Planung sind. Eine Jury wählt pro Streckennetz drei Gewinner anhand der Kriterien Projektidee, Gemeinnützigkeit, Nachhaltigkeit und Qualität der Bewerbung aus.
Ausgelobt von: agilis
Weitere Informationen und Antragsunterlagen finden Sie hier (letzter Abruf 01.06.2026).
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BGF Koordinierungsstelle Bayern (Anna Steinfeldt)
Die BGF-Koordinierungsstelle Bayern ist eine gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstützt und berät Unternehmen beim Einstieg und Aufbau einer betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Dabei nimmt sie insbesondere Kleinst-, kleine und mittlere Betriebe sowie Pflegeeinrichtungen in den Fokus.
Bayerisches Landesamt für Statistik (Dr. Andrea Buschner)
Das Thema Gesundheit betrifft alle. Spätestens seit der Corona-Pandemie ist der Bedarf an Gesundheitsdaten mehr als präsent. Das Bayerische Landesamt für Statistik ist der zentrale Informationsdienstleister der amtlichen Statistik in Bayern und zuständig für die Erhebung gesetzlich angeordneter Statistiken. Regelmäßig werden vom Landesamt Statistiken auch mit Bezug zum Thema „Gesundheit“ veröffentlicht. In der Organisation des Hauses werden die Statistiken in unterschiedlichen Sachgebieten bearbeitet.
MoRe Life GmbH, Hof (Dr. med. Eckard Krüger)
Die Mobile geriatrische Rehabilitation (MoGeRe) ist ein bereits regelhaft verankertes, aber untergenutztes Instrument, das die zentralen Ziele einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung im Sinne des Quadruple Aim of Healthcare (2008[i], 2014[ii]) berücksichtigt. Sie bietet ein evidenzbasiertes, skalierbares Setting, das Versorgungslücken bei hochaltrigen, multimorbiden Menschen schließt und zugleich ökonomische und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen adressiert.
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Johannes Brettner)

Seit April 2026 stehen die interaktiven Dashboards zum Gesundheitsatlas und den Gesundheitsprofilen der Fachöffentlichkeit sowie allen Interessierten online zur Verfügung. Durch technische und inhaltliche Weiterentwicklungen wird ein noch einfacherer, intuitiver und zielgerichteter Zugang zu Gesundheitsdaten der bayerischen Bevölkerung bis auf Kreisebene ermöglicht.
Die zur Verfügung gestellten Daten zur gesundheitlichen Lage sind zentrale Grundlagen für evidenzbasierte Planungen (z. B. Maßnahmen zur Prävention, Hitzeschutz, ambulante Versorgung) und Politikberatung (z. B. Landtagsanfragen).
Link zum Gesundheitsatlas und den Gesundheitsprofilen: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/gesundheitsberichterstattung/gesundheitsatlas/index.htm
Ansprechpartner:
Gesundheitsberichterstattung
- Johannes Brettner
Johannes.brettner@lgl.bayern.de
Gesundheitsindikatoren
- Sylvia Zollikofer
Zentrum für Telemedizin (Kimberly May)
Das vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) geförderte Kompetenzcluster innovative Pflege (KiPf) informiert bayernweit über die Möglichkeiten digitale Technologien zu nutzen, die den Pflegealltag deutlich erleichtern können.
Kassenärztliche Vereinigung Bayerns
Anerkannte Praxisnetze in Bayern bündeln medizinische Kompetenzen vor Ort und sorgen für eine vernetzte, moderne Patientenversorgung. Aber was genau sind eigentlich Praxisnetze?
Die KVB hat gemeinsam mit dem Referat Versorgungsinnovationen ein kurzes, rund dreiminütiges Erklärvideo entwickelt, das zeigt, wie vielfältig Praxisnetze sind und welchen Beitrag sie regional leisten. Zum Erklärvideo gelangen Sie hier.
Koordinierungsstelle Bayern Demenz im Krankenhaus
Das Symposium findet am 23. Juli 2026, von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr als kostenfreie Online-Veranstaltung statt.
Akute Verwirrtheit, Desorientierung, Unruhe oder Teilnahmslosigkeit – ein Delir zählt zu den häufigsten und zugleich herausforderndsten Komplikationen im Krankenhausalltag. Für Behandlungsteams bedeutet dies oftmals einen hohen pflegerischen, medizinischen und organisatorischen Aufwand. Gleichzeitig wird immer deutlicher, wie wichtig ein strukturiertes, interprofessionelles Delirmanagement für die Sicherheit und Versorgung von älteren Patientinnen und Patienten ist.
Das Symposium widmet sich aktuellen Entwicklungen, praxisnahen Konzepten und innovativen Ansätzen im Delirmanagement. Expertinnen aus Medizin, Pflege und Krankenhausmanagement geben Einblicke in die evidenzbasierte Versorgung, die Umsetzung der S3-Leitlinie im klinischen Alltag, digitale Unterstützungsmöglichkeiten, ökonomische Aspekte sowie neue Wege der Wissensvermittlung.
Das Symposium wendet sich Berufsgruppen übergreifend v. a. an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in bayerischen Krankenhäusern sowie weitere Interessierte.
Es besteht die Möglichkeit für die Veranstaltung Fortbildungspunkte bei der Bayerischen Landesärztekammer zu erhalten.
Eine Anmeldung ist hier (letzter Abruf 28.05.2026) bis zum 23. Juli 2026 möglich.
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Der Redaktionsschluss für den Newsletter Nr. 6-2025 ist am 28.11.2025.























