© PantherMedia/olishchyshyna@gmail.com

Informationen aus den Gesundheitsregionenplus

Personelle Veränderungen in den Geschäftsstellen

Wir freuen uns wieder einige neue Geschäftsstellenleiterinnen und Geschäftsstellenleiter begrüßen zu dürfen. Unter anderem heißen wir Sabrina Cecco-Stark (Gesundheitsregionplus Landkreis Miesbach),  Alexander Zinsmeister (Gesundheitsregionplus Neuburg‑Schrobenhausen) und Larissa Schuster (Gesundheitsregionplus Landkreis Neumarkt i.d.OPf.) herzlich willkommen! Ebenfalls begrüßen wir die weiteren neuen Kolleginnen und Kollegen in den Geschäftsstellen.

Einen aktuellen E-Mailverteiler der Gesundheitsregionenplus finden Sie in der Cloud (letzter Abruf 05.06.2026).

© Landratsamt Ansbach/Fabian Hähnlein

Gesundheitsregionplus Landkreis Ansbach

Fachtagung setzt neue Impulse für Führung und Personalgewinnung in der Pflege

Führung, Personalgewinnung und die erfolgreiche Einarbeitung neuer Mitarbeitender: Mit diesen Themen beschäftigten sich Fachleute aus der Pflege bei einer Fachtagung im Landratsamt Ansbach. Sie erhielten praxisnahe Impulse und erhielten von Referenten Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen an die Hand. Die Organisatoren hoben die Bedeutung dieser Themen angesichts des demographischen Wandels hervor und unterstrichen, dass insbesondere der Umgang mit Mitarbeitern sowie die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, entscheidend für den langfristigen Erfolg der Einrichtungen seien.

v.l.n.r.: Christina Löhner (Gesundheitsregionplus), Ruth Banna (Zentraler Diakonieverein Schillingsfürst-Rothenburg), Peter Dohnal (pflegender Angehöriger) sowie Martin Nehmeyer und Sabrina Schneider (Diakoneo)

© Landratsamt Ansbach/Martina Ringler

Gesundheitsregionplus Landkreis Ansbach

Tag der Pflege- Wege zur Entlastung in der häuslichen Pflege aufgezeigt

Viele Menschen wünschen sich, im Alter zuhause gepflegt zu werden– doch im Ernstfall stehen viele Familien plötzlich vor großen organisatorischen, emotionalen und zeitlichen Herausforderungen. Welche Unterstützung es gibt und wie pflegende Angehörige entlastet werden können, stand im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung der Gesundheitsregion plus Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. Landrat Marco Meier betonte die zentrale Rolle dieser oft unsichtbaren Stütze des Pflegesystems: Pflegende Angehörige leisteten Großartiges, kämen jedoch häufig an ihre Grenzen, weshalb Einblicke in reale Erfahrungen und der Zugang zu Unterstützungsangeboten von besonderer Bedeutung seien.

© Daniela Schmitt

Gesundheitsregionplus Landkreis Bad Kissingen

Medizinstudium: Plan B zum NC
Infoabend zur Landarztquote

Am 18.03.2026 fand im Café Ilse in Bad Kissingen eine Informationsveranstaltung zur Landarztquote statt. Zielgruppe waren Oberstufenschülerinnen und -schüler der Gymnasien sowie Absolventinnen und Absolventen (teilweise aus Transportgründen in Begleitung von Elternteilen) aus dem gesamten Landkreis Bad Kissingen, die sich über alternative Zugangswege zum Medizinstudium informieren wollten. Insgesamt nahmen 18 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Elternteile teil.

© Landratsamt Dingolfing-Landau

Gesundheitsregionplus Landkreis Dingolfing-Landau

Melodie des Lebens mit Demenz

Ein vom Bayerischen Demenzfonds gefördertes Projekt, welches musikalische Impulse, einfache Bewegungen und ein gemeinsames Erleben verbindet, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im häuslichen Umfeld sowie in Pflege‑ und Tagespflegeeinrichtungen emotional zu stärken.

Gesundheitsregionplus Garmisch-Partenkirchen

Apothekennetzwerk soll die Versorgung vor Ort sichern und gemeinsame Themen in den Fokus rücken.

14 Apotheken aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen schließen sich zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammen. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Herausforderungen gemeinsam anzugehen und die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen auszubauen.

Das Präventionsmobil in der Innenstadt von Weilheim. © Benedikt Wiedemann

Gesundheitsregionenplus Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau

digiOnko Präventionsmobil: Gemeinsam für bessere Krebsfrüherkennung in Oberbayern

Das digiOnko Präventionsmobil bringt moderne Krebsprävention direkt in die Region. Durch die Zusammenarbeit der Gesundheitsregionenplus Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau profitieren Bürgerinnen und Bürger von innovativen Angeboten zur Früherkennung und Gesundheitsförderung.

Unterwegs bei der AED Verifizierung durch die Gesundheitsregionplus. Geschäftsstellenleiter Benedikt Wiedemann mit der Pflegepraktikantin und der Gesundheitsregionplus Praktikantin Ameli Ruff. © Landratsamt Weilheim

Gesundheitsregionplus Weilheim-Schongau

Praktikum bei Gesundheitsregionplus und Pflegestützpunkt Weilheim-Schongau

Pflege auf kommunaler Ebene erleben, regionale Versorgungsstrukturen kennenlernen und Netzwerkarbeit verstehen: Ein Einsatz bei Gesundheitsregionplus und Pflegestützpunkt eröffnet angehenden Pflegefachkräften wertvolle Einblicke in die Gesundheitsversorgung vor Ort.

v.l.n.r. Benedikt Wiedemann, Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Dr. Karl Breu (Vorstand ÄKV Weilheim-Schongau) © Landkreis Weilheim-Schongau /Benedikt Wiedemann

Gesundheitsregionplus Weilheim-Schongau

Regionale Standortfaktoren bei der Wahl eines vertragsärztlichen Tätigkeitsorts im Landkreis Weilheim-Schongau

Welche Faktoren beeinflussen die Entscheidung von Vertragsärztinnen und Vertragsärzten für eine Tätigkeit im Landkreis Weilheim-Schongau? Eine Befragung liefert praxisrelevante Erkenntnisse und zeigt, welche Rahmenbedingungen für die regionale ambulante Versorgungsplanung entscheidend sind.

Informationen aus dem Geschäftsbereich/von der Landesebene

StMGP  Referat K1

Mögliche Ausweitung Präventionstag

Nachdem an der Frühjahrstagung in Bamberg die Frage aufkam, ob aus dem Präventionstag auch eine Präventionswoche gemacht werden dürfe, teilt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) folgendes mit:

Es ist vorgesehen, die Kommunikation auf den Präventionstag am 12. Oktober 2026 zu fokussieren. An diesem Tag sollen möglichst viele Aktionen zur Prävention in ganz Bayern stattfinden, um gezielt auf die vielfältigen Angebote hinzuweisen.

Gleichwohl kann der Tag auch als Auftakt und Impulsgeber für weiterführende Initiativen verstanden werden. Sofern eine Gesundheitsregionplus daran anknüpfen und über den 12. Oktober hinaus oder am Wochenende zuvor weitere Aktionen oder Angebote planen möchte, wird dies seitens des StMGP begrüßt, gemäß dem Motto des Masterplan Prävention „jeder Beitrag zählt!“.

StMGP  Referat 42

7. Bayerische Demenzwoche, Demenzsimulator – Ab sofort auch für Kinder im Grundschulalter und 11. Bayerischer Fachtag Demenz

7. Bayerische Demenzwoche

Vom 18. bis 27. September 2026 findet in ganz Bayern die 7. Bayerische Demenzwoche statt. Ziel der Aktionswoche ist es, das Thema Demenz stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken, über Unterstützungsangebote zu informieren und Begegnungen zu ermöglichen.

Initiativen, Einrichtungen und Verbände sind bayernweit dazu aufgerufen, sich mit vielfältigen Aktionen zu beteiligen und das Thema Demenz sichtbar zu machen. Der Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt innerhalb der Bayerischen Demenzwoche, einzelne Angebote laufen darüber hinaus im September und Oktober.

Weitere Informationen sowie den Veranstaltungskalender finden Sie unter www.demenzwoche.bayern.de.


Der Demenzsimulator – Ab sofort auch für Kinder im Grundschulalter

Mithilfe des Demenzsimulators (vormals: Demenzparcours) können sich Erwachsene seit einigen Jahren einfühlen in die Lebenswelt von Erna Müller. Ergänzend dazu steht ab sofort ein neu entwickelter Demenzsimulator zur Verfügung, der sich speziell an der Lebenswirklichkeit von Kindern orientiert.

Durch den Demenzsimulator für Kinder von Hands-on-Dementia können Kinder im Grundschulalter durch verschiedene Aufgaben selbst erleben, wie sich vermeintlich einfache Situationen im Alltag für Menschen mit Demenz anfühlen. Durch diese Erfahrung kann ihnen geholfen werden, Unsicherheiten gegenüber Menschen mit Demenz zu verlieren und somit besser mit an Demenz erkrankten Familienmitgliedern umzugehen sowie sich auf schwierige Umstände mit diesen vorzubereiten.

Der Demenzsimulator für Kinder kann über die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern bzw. die regionalen Fachstellen für Demenz und Pflege kostenfrei ausgeliehen werden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.demenz-pflege-bayern.de/material/demenzsimulator-fuer-kinder.


11. Bayerischer Fachtag Demenz

Am 01. Oktober 2026 lädt das StMGP unter dem Motto „Demenz in unterschiedlichen Lebenslagen“ zum 11. Bayerischen Fachtag Demenz in die Meistersingerhalle nach Nürnberg ein. Neben Impulsvorträgen zu lebensphasenbezogenen Aspekten von Demenz und psychosozialen Perspektiven bietet der Fachtag in unterschiedlichen Workshops auch Informationen zu praxisnahen Angeboten und die Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Merken Sie sich den Termin daher gerne schon heute vor.

Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter https://www.stmgp.bayern.de/ministerium/veranstaltungen/fachtag-demenz/.

StMGP  Referat 44

Qualitätsoffensive Ausbildungsqualität innerhalb der generalistischen Pflegeausbildung

Die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten pflegerischen Versorgung auf Basis von veränderten Versorgungstrukturen war aufgrund der zeitgleichen pandemischen Geschehnisse stark erschwert. Für die Umsetzung neuer theoretischer und praktischer Ausbildungsinhalte fehlte es unter Pandemiebedingungen an Ressourcen, was bis heute zu Verzögerungen und Einbußen in der Ausbildungsqualität führt.

Das StMGP hat daher seit dem 01. April 2026 einen neuen Prozess ins Leben gerufen, der eine Beratungsinstanz inkludiert, um den beteiligten Ausbildungsakteuren eine Hilfestellung zu geben bestmöglich auszubilden.

Hierfür wurde das vor fünf Jahren in Bayern gestartete Programm „Mentoren für Pflege“ (MfP) beim Landesamt für Pflege (LfP) ausgebaut. Das Beratungs- und Unterstützungsangebot der MfP steht nunmehr weiteren Personenkreisen zur Verfügung. Neben Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung können sich auch Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen, Ausbildungsverantwortliche sowie Pflegefachpersonen an die MfP mit Ihrem Anliegen zur praktischen Ausbildung im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung wenden. Ziel ist es, Auszubildende und alle an der praktischen Ausbildung beteiligen Akteure mit passgenauen Hilfestellungen bei der Umsetzung der praktischen Ausbildung zu unterstützen, die Ausbildungsqualität zu steigern und vermeidbare Ausbildungsabbrüche zu reduzieren.

Die Kontaktaufnahme kann per E-Mail über mfp@lfp.bayern.de oder schriftlich über ein Kontaktformular der Webseite https://www.lfp.bayern.de/mfp/ der MfP oder telefonisch unter +49 9621 9669-2669 erfolgen.

Die Sicherstellung der Ausbildungsqualität in der generalistischen Pflegeausbildung wird bundesweit zusätzlich durch einen flankierenden Prozess der fondsverwaltenden Stellen im Bedarfsfall unterstützt. Bei begründeten Zweifeln an der zweckgebundenen Verwendung der Ausgleichszuweisungen oder an der Geeignetheit einer Einrichtung können die monatlichen Ausgleichszuweisung zur Refinanzierung der Ausbildungskosten, vorläufig bis zur Entscheidung über die Geeignetheit ausgesetzt werden (vgl. § 34 Abs. 1 Satz 3 PflBG i. V. m. § 7 Abs. 5 PflBG).

In Bayern gehen wir aber davon aus, mit dem Ausbau des Angebots der MfP ein individuelles und kostenfreies Beratungsinstrument zu schaffen, so dass die bundesweit neu in Kraft getretene Befugnisnorm der fondsverwaltenden Stellen zunächst keine Relevanz haben dürfte. Grundsätzlich sind wir überzeugt, dass alle Ausbildungsakteure der generalistischen Pflegeausbildung engagiert sind und unseren zukünftigen Pflegefachpersonen eine qualitativ hochwertige Ausbildung zukommen lassen wollen.

StMGP – Referat 45

Wettbewerb "Innovative Wege zur Pflege 2025 -Visionen für eine pflegegerechte Gesellschaft"

Am 26. März 2026 fand im Rahmen des 4. Kongresses "Gute Pflege. Daheim in Bayern" die Preisverleihung zum Wettbewerb "Innovative Wege zur Pflege 2025 - Visionen für eine pflegegerechte Gesellschaft" statt. Insgesamt konnten sechs herausragende Projekte prämiert werden.

Der Wettbewerb hat wieder deutlich gezeigt, wie sehr sich sowohl die Gemeinden, Städte, Landkreise, aber auch Privatpersonen, Vereine und Träger der Wohlfahrt für das Wohl der Pflegebedürftigen für die Pflege einsetzen. Das ist ein eindrucksvolles Zeichen dafür, wie engagiert und motiviert in Bayern nach passgenauen Lösungen gesucht wird – und wie diese auch umgesetzt werden.

Der erste Preis ging an die Gesundheitsregionplus Aschaffenburg für das Projekt „Pflege-Camp“. Das Pflege-Camp ist eine einrichtungsübergreifende Praktikumswoche, in der Jugendliche und Quereinsteiger*innen praxisnahe Einblicke in verschiedene Pflegesettings erhalten und erste Erfahrungen sammeln können.

Der zweite Preis wurde an den Landkreis Coburg für die Projektidee „DorfVital 360°“ verliehen. DorfVital 360° ist ein sozialraumorientiertes Versorgungsmodell im ländlichen Raum, das durch Gemeindegesundheitskräfte präventive Angebote stärkt und Pflege, medizinische Versorgung sowie soziale Teilhabe eng miteinander vernetzt.

Der dritte Preis ging an das Projekt „FELIX - Das digitale Präventionssystem“ der HelloMirrors GmbH. FELIX ist ein digitales Präventionssystem mit intuitiver Oberfläche, das Bewegungs-, kognitive und psychosoziale Angebote bereitstellt und sich flexibel in Pflege- und Betreuungsalltage integrieren lässt.

Zudem gehen Auszeichnungen an die Projekte „Kompetenzcenter Pflege Kronach“, „TechNurse - Making voices heard in MedTech“ und das „Pflegeübungszentrum (PÜZ) Rhön Grabfeld“.

Das Kompetenzcenter Pflege Kronach im Landkreis Kronach ist eine zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle, die Beratung, digitale Angebote und individuelle Begleitung bündelt, um die häusliche Versorgung zu stärken und die Pflege im Landkreis nachhaltig weiterzuentwickeln.

TechNurse ist eine Plattform, die Fachkräfte aus Pflege, Medizin und Therapie mit der Medizintechnik vernetzt, um Praxiserfahrungen frühzeitig in die Entwicklung neuer Produkte einzubringen.

Das Pflegeübungszentrum Rhön-Grabfeld ist ein praxisnahes Trainingsangebot, in dem pflegende Angehörige und Interessierte Pflegesituationen realitätsnah erproben und Sicherheit im Umgang mit Pflege gewinnen können.

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter https://www.bayern-pflege-wohnen.de/beratungsschwerpunkte/innovative-wohn-und-pflegekonzepte/wettbewerb/#wettbewerb-2025.

StMGP – Referat 54

Substitutionstherapie in der Fläche sichern

Wie auf der Tagung der Geschäftsstellenleiterinnen und Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionenplus am 23. April 2026 dargestellt, besteht im Bereich der Substitutionstherapie aufgrund der rückläufigen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten, die eine Substitutionstherapie anbieten, Handlungsbedarf. Insbesondere in ländlichen Regionen fehlen entsprechende Angebote. Neben Anreizen bzw. Förderprogrammen zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung und die Stärkung der Rechtssicherheit für die substituierende Ärzteschaft sind Entstigmatisierung und die Erhöhung der Awareness des Themas, insbesondere in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung, weitere wichtige Handlungsfelder. Wir möchten deshalb nochmals anregen, diese Thematik im Rahmen Ihrer Möglichkeiten in Ihre Netzwerke hineinzutragen und auf die Bedeutung einer flächendeckenden Substitutionsversorgung aufmerksam zu machen. Einige von Ihnen haben bereits Veranstaltungen zur Information und Nachwuchsgewinnung durchgeführt. Anstrengungen wie diese können einen wertvollen Beitrag zum Erhalt einer flächendeckenden Versorgung liefern. Für Ihren diesbezüglichen Einsatz bedanken wir uns ganz herzlich!

Im Rahmen der Tagung war zudem die Frage aufgekommen, auf welchem Wege Arztpraxen gefunden werden können, die eine Substitutionstherapie anbieten. Hierzu können wir Ihnen folgende Informationen an die Hand geben:

Falls Sie weitere Informationen oder Unterstützung beispielsweise beim Finden von Referentinnen bzw. Referenten zu dieser Thematik benötigen oder weitere Erfahrungsberichte teilen möchten, kommen Sie gerne auf das Fachreferat Suchtprävention zu (E-Mail: suchtpraevention@stmgp.bayern.de).

StMGP  Referat 74

AED-Förderrichtlinie und Zusammenarbeit mit Regierungen

AED-Förderrichtlinie: Restmittel für 2026

Im Rahmen der sog. AED-Förderrichtlinie, abrufbar unter https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVV_2155_I_11786/true, können Geschäftsstellenleitungen im Antragsverfahren einen etwaigen, örtlichen Defibrillatoren-Bedarf bestätigen. Im Newsletter (Ausgabe 5-2025) teilten wir mit, dass die AED-Fördermittel für drei Regierungsbezirke bereits vollständig ausgeschöpft und weitere Antragsstellungen dort insoweit nicht mehr möglich sind.

Die Mittel dürfen frei in allen Gesundheitsregionenplus des Regierungsbezirks unter Beachtung der AED-Förderrichtlinie verwendet werden. Eine Bindung an einzelne Kreise oder Städte erfolgt nicht. Nachdem die Höhe der frei gewordenen Mittel begrenzt ist, obliegt es den jeweiligen Regierungen, die Mittel in geeigneter Weise zuzuweisen.

Die Förderung endet zum 31. Dezember 2026.


Zusammenarbeit mit Regierungen

Ab 01. Januar 2027 werden erstmals im gesamten Freistaat Bayern Gesundheitsregionenplus bestehen. Alle Förderungen und der Übergangszeitraum mit seinen doppelten Strukturen enden also Ende 2026.

Ab 2027 gilt damit einheitlich: Die Sachgebiete 53 der Regierungen sind die zuständigen Ansprechpartner auf dem Dienstweg. Sie achten außerdem auf die Erfüllung der Dienstaufgabe nach Art. 7 Abs. 4 GDG. Konkret: Ist im Zuständigkeitsbereich jedes Gesundheitsamts eine Gesundheitsregionplus eingerichtet und werden wie bisher alle drei Handlungsfelder bearbeitet? Besteht eine geeignete Vertretungsregelung? Bestehen zweckmäßige Kommunikationswege?

Zur Beurteilung der Qualität der Bearbeitung wird das LGL den Regierungen einmal jährlich einen Report zu jeder Gesundheitsregionplus zuleiten, der sich an der bisherigen Prüfung orientiert und auf der Online-Befragung sowie Ihren Datenbankeinträgen aufbaut.

Informationen der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionenplus 

Tagung der Geschäftsstellenleitungen der Gesundheitsregionenplus in Bamberg

Bei der Frühjahrstagung der Geschäftsstellenleiterinnen und Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionenplus am 22. und 23. April 2026 in Bamberg standen aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen, Prävention und Netzwerkarbeit im Mittelpunkt. Fachvorträge, Praxisbeispiele und kollegialer Austausch boten den Teilnehmenden wertvolle Impulse – von Gesundheitsberichterstattung und Impfkampagnen über Pflege und Telematikinfrastruktur bis hin zu einer möglichen Zusammenarbeit mit Jugendringen im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit.

Personelle Veränderung in der Fachlichen Leitstelle der Gesundheitsregionenplus

© Johanna Popp

Dr. Johanna Popp

Seit dem 1. März 2026 verstärkt Dr. Johanna Popp als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Team der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionenplus.

Sie absolvierte den Bachelorstudiengang Bewegung und Gesundheit an der Justus-Liebig-Universität Gießen und den Masterstudiengang Public Health an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuvor war sie von 2017 bis 2026 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Bewegung und Gesundheit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. 

Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Bewegungs- und Gesundheitsförderung, Kompetenzorientierung, Partizipation und Transdisziplinarität. Darüber hinaus war sie in der universitären Lehre aktiv.

In der Fachlichen Leitstelle unterstützt sie die fachliche Begleitung der Gesundheitsregionenplus. Zudem widmet sie sich der Frage, wie die Netzwerkarbeit in den Regionen wirkungsvoll gestaltet und die Geschäftsstellenleitungen dabei gezielt unterstützt werden können.

Johanna Popp ist per E-Mail unter gesundheitsregionplus@lgl.bayern.de sowie telefonisch unter 09131 6808-2986 erreichbar.

Dokumentation des Fachaustauschs zu "Verrückt? Na und! - Seelisch fit in der Schule" mit Irrsinnig Menschlich e.V. 

Im März 2026 tauschten sich Geschäftsstellenleitungen der Gesundheitsregionenplus in einem Online-Fachaustausch zum Präventionsprogramm „Verrückt? Na und! - Seelisch fit in der Schule“ aus. Da das Thema der Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in vielen Gesundheitsregionenplus bearbeitet wird, stieß der Fachaustausch mit 34 teilnehmenden Geschäftsstellenleitungen auf großes Interesse. Mit dabei war der Verein Irrsinnig Menschlich e.V., welcher das Programm deutschlandweit sowie auch international anbietet.

Erklärgrafiken zur Beschreibung der Gesundheitsregionenplus

Die Netzwerke der Gesundheitsregionenplus leisten einen bedeutenden Beitrag zur Vernetzung regionaler Akteurinnen und Akteure sowie zur strategischen Gesundheitsplanung vor Ort. Der komplexe Ansatz, die multiprofessionelle und sektorenübergreifende Arbeitsweise sowie die Einbindung in kommunale Strukturen führen immer wieder zu Fragen zum Konzept der Gesundheitsregionenplus.

Die neuen Erklärgrafiken der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionenplus unterstützen ab sofort eine verständliche und transparente Darstellung der Netzwerke. Sie visualisieren zentrale Strukturen und Arbeitsweisen der Gesundheitsregionenplus. Die Erklärgrafiken stehen neben der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionenplus und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auch den Geschäftsstellenleiterinnen und Geschäftsstellenleitern der Gesundheitsregionenplus zur Verfügung.

Die Erklärgrafiken sowie ein Leitfaden zur Verwendung sind in der Cloud abrufbar.

Bei Anmerkungen oder Rückfragen zu den Erklärgrafiken wenden Sie sich gerne an die Fachliche Leitstelle Gesundheitsregionenplus unter gesundheitsregionplus@lgl.bayern.de.


Ergebnisse des kollegialen Erfahrungsaustauschs „Leitbild Gesundheitsregionplus – Ein Mehrwert für das regionale Netzwerk?“

In mehreren Gesundheitsregionenplus wurden in den letzten Jahren bereits ein Leitbild für das regionale Netzwerk oder einzelne Arbeitsgruppen erarbeitet. Zudem liegen fachliche Empfehlungen vor, die darauf hindeuten, dass die Erarbeitung eines Leitbildes ein geeignetes Instrument beim Netzwerkauf und -ausbau sein kann. Was zur Erarbeitung benötigt wird, welche Vorgehensweisen und Methoden sich konkret eignen und wie die Ergebnisse genutzt werden, war Thema eines kollegialen Online-Austausches der Geschäftsstellen im Januar.

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Förderprogramme/Auszeichnungen

Spendenwettbewerb 2026

Thema: Der Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ unterstützt gemeinnützige Vereine, Organisationen und Initiativen im agilis-Streckennetz. Ziel ist es, ehrenamtliches Engagement zu würdigen und regionale soziale, kulturelle, sportliche sowie bildungsbezogene Projekte zu fördern.

Eckpunkte: Bewerben können sich Projekte aus Bereichen wie Gesellschaft, Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildung und Integration – unabhängig davon, ob sie bereits umgesetzt werden oder noch in Planung sind. Eine Jury wählt pro Streckennetz drei Gewinner anhand der Kriterien Projektidee, Gemeinnützigkeit, Nachhaltigkeit und Qualität der Bewerbung aus.

Ausgelobt von: agilis

Weitere Informationen und Antragsunterlagen finden Sie hier (letzter Abruf 01.06.2026).

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Publikationen

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Bertelsmann Stiftung (2025): Hausärztliche Versorgung der Zukunft. Neue Empirie zu Plänen, Prognosen und Problemlösungen. Gütersloh.

Medizinische Versorgungszentren in kommunaler Trägerschaft. Erste Ergebnisse einer empirischen Analyse

Gerlinger T, Ertel M, Hämel K, Reiter R, Schmidt PF (2026): Medizinische Versorgungszentren in kommunaler Trägerschaft. Erste Ergebnisse einer empirischen Analyse. Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften.

Leitfaden für die Planung und Umsetzung von Männerschuppen

MARS-Projektteam (2026): Männerschuppen. Ein Leitfaden für die Planung und Umsetzung von Männerschuppen in Deutschland. Universität Bremen   Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften.

Viele Leuchttürme, wenig Licht? 10 Jahre Präventionsgesetz

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (Hrsg.). (2026): Viele Leuchttürme, wenig Licht? 10 Jahre Präventionsgesetz. impu!se, Nr. 130 (1. Quartal, März 2026). 

Die allgemeine Gesundheits­kompetenz Erwachsener in Deutschland. Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024

Jordan S, Löbl S. (2026). Die allgemeine Gesundheitskompetenz Erwachsener in Deutschland. Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024. J Health Monit.;11:04.

Reformbedarf in der Primärversorgung

Gruhl, M. (2026, April). Reformbedarf in der Primärversorgung: Für ein zukunftsfestes Gesundheits‑ und Pflegewesen (Analyse). Friedrich‑Ebert‑Stiftung e. V., Bonn.

Vermeidbare Sterblichkeit in Westeuropa: Deutschland liegt bei Eindämmung weiterhin zurück

Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) (2026). Vermeidbare Sterblichkeit in Westeuropa: Deutschland liegt bei Eindämmung weiterhin zurück. Pressemitteilung.

Pflegebedürftigkeit und (informelle)             Pflege in Deutschland – Status Quo

Robert Koch-Institut (2026). Bericht zur Pflegebedürftigkeit und (informellen) Pflege in Deutschland – Status Quo. Berlin. 

digiDEM Bayern als Best-Practice-Beispiel für Demenzforschung in Europa ausgezeichnet – 6.500 Menschen haben ihre Gedächtnisleistung bereits testen lassen

Lucas Westermann (2026). digiDEM Bayern als Best-Practice-Beispiel für Demenzforschung in Europa ausgezeichnet – 6.500 Menschen haben ihre Gedächtnisleistung bereits testen lassen. digiDEM Bayern.

Erster Bericht der FinanzKommission Gesundheit vorgelegt

FinanzKommission Gesundheit (2026). Erster Bericht der FinanzKommission Gesundheit vorgelegt.

Prävention gesamtgesellschaftlich stärken

GKV‑Spitzenverband (2026). Gesundheitsförderung und Prävention gesamtgesellschaftlich stärken.


RKI 2035 – eine gesündere Zukunft für alle

Robert Koch-Institut. Strategie – RKI 2035: Eine gesündere Zukunft für alle (2026). Berlin.


Qualitätsentwicklung ernährungsbezogener IN FORM-Projekte

Kolip, P., Döllefeld, D., Altmiks, T. et al. (2026). Qualitätsentwicklung ernährungsbezogener IN FORM-Projekte. Präv Gesundheitsf


McKinsey Health Institute: Bessere Gesundheit kann deutsches BIP bis 2050 um 250 Milliarden Euro pro Jahr steigern

McKinsey & Company (2026). McKinsey Health Institute: Bessere Gesundheit kann deutsches BIP bis 2050 um 250 Milliarden Euro pro Jahr steigern.


Aktuelle Veranstaltungen/Termine

Online-Veranstaltungskalender der Gesundheitsregionenplus

In unserem Padlet finden Sie aktuelle Veranstaltungen und Termine der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionenplus, aus dem LGL und Veranstaltungen Dritter.

Hinweis: Das Padlet wird fortlaufend ergänzt und kann jederzeit aufgerufen werden. Sie können sich den Link sehr gerne in Ihre Favoriten speichern. 


Für die Kolleginnen und Kollegen in den Geschäftsstellen relevante Termine können Sie uns gerne weiterhin per E-Mail an gesundheitsregionplus@lgl.bayern.de zur Aufnahme in das Padlet senden.

Wissenswertes

ZPG (Felicia Paese)

1. Bayerischer Kongress Prävention und Gesundheitsförderung

Mit großer Beteiligung der Geschäftsstellenleitungen der Gesundheitsregionenplus, der Bezirksregierungen, der Gesundheitsämter sowie der Partner im Bündnis für Prävention fand am 15. April in Nürnberg der 1. Bayerische Kongress Prävention und Gesundheitsförderung statt.

BGF Koordinierungsstelle Bayern  (Anna Steinfeldt)

Betriebliche Gesundheitsförderung in Bayern stärken: Die BGF-Koordinierungsstelle als Partner für Gesundheitsregionenplus

Die BGF-Koordinierungsstelle Bayern ist eine gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstützt und berät Unternehmen beim Einstieg und Aufbau einer betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Dabei nimmt sie insbesondere Kleinst-, kleine und mittlere Betriebe sowie Pflegeeinrichtungen in den Fokus.

Bayerisches Landesamt für Statistik (Dr. Andrea Buschner)

Gesundheit in Zahlen: Bayerisches Landesamt für Statistik bündelt Gesundheitsstatistiken in einem neuen Themencluster „Gesundheit“

Das Thema Gesundheit betrifft alle. Spätestens seit der Corona-Pandemie ist der Bedarf an Gesundheitsdaten mehr als präsent. Das Bayerische Landesamt für Statistik ist der zentrale Informationsdienstleister der amtlichen Statistik in Bayern und zuständig für die Erhebung gesetzlich angeordneter Statistiken. Regelmäßig werden vom Landesamt Statistiken auch mit Bezug zum Thema „Gesundheit“ veröffentlicht. In der Organisation des Hauses werden die Statistiken in unterschiedlichen Sachgebieten bearbeitet.

MoRe Life GmbH, Hof (Dr. med. Eckard Krüger)

Mobile Geriatrische Rehabilitation – nicht neu, aber mit großem Potenzial für die Gesundheitsversorgung der Zukunft

Die Mobile geriatrische Rehabilitation (MoGeRe) ist ein bereits regelhaft verankertes, aber untergenutztes Instrument, das die zentralen Ziele einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung im Sinne des Quadruple Aim of Healthcare (2008[i], 2014[ii]) berücksichtigt. Sie bietet ein evidenzbasiertes, skalierbares Setting, das Versorgungslücken bei hochaltrigen, multimorbiden Menschen schließt und zugleich ökonomische und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen adressiert.

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Johannes Brettner)

Neue Dashboards für die Gesundheitsberichterstattung veröffentlicht

Seit April 2026 stehen die interaktiven Dashboards zum Gesundheitsatlas und den Gesundheitsprofilen der Fachöffentlichkeit sowie allen Interessierten online zur Verfügung. Durch technische und inhaltliche Weiterentwicklungen wird ein noch einfacherer, intuitiver und zielgerichteter Zugang zu Gesundheitsdaten der bayerischen Bevölkerung bis auf Kreisebene ermöglicht.

Die zur Verfügung gestellten Daten zur gesundheitlichen Lage sind zentrale Grundlagen für evidenzbasierte Planungen (z. B. Maßnahmen zur Prävention, Hitzeschutz, ambulante Versorgung) und Politikberatung (z. B. Landtagsanfragen).

Link zum Gesundheitsatlas und den Gesundheitsprofilen: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/gesundheitsberichterstattung/gesundheitsatlas/index.htm

Ansprechpartner:

Gesundheitsberichterstattung

  • Dr. Laura Arnold

Laura.Arnold@lgl.bayern.de

  • Johannes Brettner

Johannes.brettner@lgl.bayern.de

Gesundheitsindikatoren

  • Sylvia Zollikofer

Sylvia.Zollikofer@lgl.bayern.de

Zentrum für Telemedizin (Kimberly May)

Musterpflegeeinrichtungen und Pflegeinnovationen in Ihre Region bringen

Das vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) geförderte Kompetenzcluster innovative Pflege (KiPf) informiert bayernweit über die Möglichkeiten digitale Technologien zu nutzen, die den Pflegealltag deutlich erleichtern können.

Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

Praxisnetze in Bayern – Erklärvideo verfügbar

Anerkannte Praxisnetze in Bayern bündeln medizinische Kompetenzen vor Ort und sorgen für eine vernetzte, moderne Patientenversorgung. Aber was genau sind eigentlich Praxisnetze?

Die KVB hat gemeinsam mit dem Referat Versorgungsinnovationen ein kurzes, rund dreiminütiges Erklärvideo entwickelt, das zeigt, wie vielfältig Praxisnetze sind und welchen Beitrag sie regional leisten. Zum Erklärvideo gelangen Sie hier

Koordinierungsstelle Bayern Demenz im Krankenhaus

6. Symposium der KBDiK – Brücken bauen im Delir: Von der Evidenz zu gelebter Praxis im Krankenhaus

Das Symposium findet am 23. Juli 2026, von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr als kostenfreie Online-Veranstaltung statt.

Akute Verwirrtheit, Desorientierung, Unruhe oder Teilnahmslosigkeit – ein Delir zählt zu den häufigsten und zugleich herausforderndsten Komplikationen im Krankenhausalltag. Für Behandlungsteams bedeutet dies oftmals einen hohen pflegerischen, medizinischen und organisatorischen Aufwand. Gleichzeitig wird immer deutlicher, wie wichtig ein strukturiertes, interprofessionelles Delirmanagement für die Sicherheit und Versorgung von älteren Patientinnen und Patienten ist.

Das Symposium widmet sich aktuellen Entwicklungen, praxisnahen Konzepten und innovativen Ansätzen im Delirmanagement. Expertinnen aus Medizin, Pflege und Krankenhausmanagement geben Einblicke in die evidenzbasierte Versorgung, die Umsetzung der S3-Leitlinie im klinischen Alltag, digitale Unterstützungsmöglichkeiten, ökonomische Aspekte sowie neue Wege der Wissensvermittlung.

Das Symposium wendet sich Berufsgruppen übergreifend v. a. an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in bayerischen Krankenhäusern sowie weitere Interessierte.

Es besteht die Möglichkeit für die Veranstaltung Fortbildungspunkte bei der Bayerischen Landesärztekammer zu erhalten.

 Eine Anmeldung ist hier (letzter Abruf 28.05.2026) bis zum 23. Juli 2026 möglich.

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Medienspiegel

Gesundheitsregionenplus in den Medien

Hier finden Sie Medienberichte über die Arbeit der sektorenübergreifenden Netzwerke der Gesundheitsregionenplus.

Hinweis: Bis zum Redaktionsschluss des folgenden Newsletters sammeln wir Berichte aus den Medien über die Gesundheitsregionenplus und verlinken diese – soweit möglich – unter Nennung der Gesundheitsregionplus, dem Titel des Berichts, der Quelle und dem Datum der Veröffentlichung. Sehr gerne können Sie uns Berichte aus Presse, Funk und TV über Ihr Netzwerk zukommen lassen

Zu den letzten Gesundheitsregionenplus –Newslettern

Der Redaktionsschluss für den Newsletter Nr. 6-2025 ist am 28.11.2025.

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Sachgebiet GP3: Bayerische Gesundheitsagentur, Gesundheitsversorgung
Fachliche Leitstelle Gesundheitsregionenplus

Bayerisches Haus der Gesundheit
Schweinauer Hauptstraße 80
90441 Nürnberg

E-Mail: gesundheitsregionplus@lgl.bayern.de

Hinweis: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der jeweiligen Autorin bzw. des jeweiligen Autors und nicht immer die Meinung der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionenplus wieder.