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Im Juni 2025 hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention mit dem Programm zur Förderung von Studierenden der Humanmedizin im EU-Ausland eine neue Initiative gestartet, die 100 engagierten Menschen ein Medizinstudium im EU-Ausland ermöglicht und sie gezielt für eine spätere Tätigkeit als Fachärztin oder Facharzt in Bayerns ländlichen Regionen begeistert.
Das Programm ist im letzten Jahr erfolgreich angelaufen. Es wurden bereits 23 Stipendien vergeben. Für dieses Jahr stehen weitere 77 Stipendien zur Verfügung – davon neun speziell für angehende Kinder- und Jugendpsychiaterinnen und -psychiater.
Gefördert wird das Studium der Humanmedizin an vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst anerkannten Hochschulen im EU-Ausland mit einem bayerischen Kooperationspartner. Derzeit erfüllen die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Salzburg mit dem Klinikum Nürnberg sowie die School of Medicine Split in Kooperation mit den Sana Kliniken Coburg diese Vorgaben. Studierende erhalten einen Zuschuss zu den Studiengebühren in Höhe von max. 10.000 Euro pro Semester, wenn sie sich verpflichten, später für mindestens fünf Jahre im ländlichen Raum in Bayern als Fachärztin oder Facharzt zu arbeiten.
Interessierte bewerben sich zunächst an den jeweiligen Universitäten, die selbständig ein Auswahlverfahren durchführen und im Erfolgsfall eine Studienplatzzusage und ein Empfehlungsschreiben ausstellen. Mit diesen Unterlagen kann ein Förderantrag beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) gestellt werden. Vergeben werden die Stipendien nach dem sog. Windhundprinzip, also nach der Reihenfolge der Antragseingänge.
Detaillierte Infos zum Programm finden Sie auf der Seite des LGL (letzter Abruf 20.02.2026).
StMGP – Referat 42
Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention zeichnet auch 2026 wieder innovative Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz sowie ihren An- und Zugehörigen aus. Die Bewerbung ist ausschließlich per E-Mail unter Verwendung des Bewerbungsformulars für den Bayerischen Demenzpreis 2026 möglich. Die Unterlagen können bis zum 31. März 2026 eingereicht werden (an geschaeftsstelle-demenzpreis@lfp.bayern.de). Nähere Informationen zum Bayerischen Demenzpreis 2026 finden Sie auf der Seite Demenzpreis.Bayern (letzter Abruf 20.02.2026).
Die Verleihung des Bayerischen Demenzpreises 2026 wird voraussichtlich am 13. Oktober 2026 um 17.00 Uhr in der Residenz in München stattfinden.
StMGP – Referat 43
Im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Stärkung der Führungskompetenzen und Resilienz der Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen (Förderrichtlinie Fortbildung Pflege – FoPfFöR)“ unterstützt der Freistaat Bayern seit 01.01.2026 Pflegeeinrichtungen bei der Fortbildung von Führungskräften und der Stärkung der Mitarbeitergesundheit finanziell.
Pflegeeinrichtungen stehen angesichts der Personal- und Finanznot in der Pflege unter massivem Druck. Zur Aufrechterhaltung des Pflegebetriebs bedarf es eines Umdenkens in den Einrichtungen und einer innovativen Personal- und Organisationsentwicklung. Voraussetzung für diesen Prozess sind fachlich qualifizierte und geeignete Führungskräfte sowie physisch und psychisch gesunde Pflegekräfte. Führung in der Pflege erfordert spezifisches Wissen, reflektiertes Handeln und die Fähigkeit, mit Veränderungen professionell umzugehen. Für den Verbleib im Pflegeberuf ist zudem eine stabile Resilienz der Beschäftigten notwendig, um den außerordentlichen psychischen und physischen Belastungen im Pflegealltag begegnen zu können.
Die Förderung zielt darauf ab, einen Beitrag zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Pflege und Betreuung in der ambulanten wie in der stationären Langzeitpflege zu leisten.
Zuwendungsfähig sind ausschließlich die Teilnehmergebühren der Fortbildungsmaßnahmen.
Antragsberechtigt sind Träger von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, die nach § 71 SGB XI zugelassen sind. Dazu zählen laut Richtlinie die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und deren Mitgliedsorganisationen, Verbände privater Träger, freigemeinnützige Stiftungen sowie Einrichtungen ohne Verbandszugehörigkeit. Bewilligungsbehörde ist das Landesamt für Pflege. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie und zur digitalen Antragstellung sind der Webseite des Bayerischen Landesamtes für Pflege zu entnehmen (letzter Abruf 20.02.2026).
StMGP – Referat 45
Pflegekonferenzen in Bayern: Kommunen stärken – Versorgung gemeinsam gestalten:
Seit August 2022 berät und unterstützt die Koordinationsstelle Pflege und Wohnen in Bayern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention bayerische Kommunen beim Aufbau und bei der Initiierung von Pflegekonferenzen gemäß § 8a Abs. 3 SGB XI. Das Angebot richtet sich an alle bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte und ist für diese kostenlos. Eine organisatorische Anbindung an eine Gesundheitsregionplus ist möglich.
Aktueller Stand in Bayern
Nach gut drei Jahren Beratung zeigt sich folgende Bilanz:
- Derzeit bestehen in Bayern 19 Pflegekonferenzen nach § 8a Abs. 3 SGB XI in 23 Kommunen (Landkreise und kreisfreie Städte).
- Weitere Pflegekonferenzen befinden sich aktuell in Gründung.
- Darüber hinaus existieren pflegerische Netzwerke, die zwar nicht unter die gesetzliche Regelung fallen, jedoch in Zielsetzung und Arbeitsweise sehr ähnlich sind.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Koordinationsstelle Pflege und Wohnen (letzter Abruf 20.02.2026).
Änderung des Landespflegegeldgesetzes:
Seit dem 01.01.2026 wurde das bayerische Landespflegegeld von 1000 Euro auf 500 Euro jährlich gekürzt (LT-Drs.19/8147). Des Weiteren sind die Grundlagen für eine Digitalisierung des Antrags- und Entscheidungsverfahrens mit der Gesetzesnovellierung gelegt worden. Schließlich dürfen die Erben der Leistungsempfänger Auszahlungen behalten, wenn sie nicht später als 3 Monate nach dem Ableben des Landespflegegeldberechtigten erfolgt sind.
Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Landtags (letzter Abruf 20.02.2026).
Fachtage zum Thema „Junge Pflege“:
Am 13.11.2025 und am 20.01.2026 fanden 2 Fachtage zum Themenbereich „Junge Pflege“ statt. Zielgruppe waren die Familien pflegebedürftiger Menschen zwischen 0 und 21 Jahren sowie fachlich mit der genannten Thematik betraute Personen. Es wurden verschiedene Projekte zur Entlastung pflegender Angehöriger vorgestellt.
Am Ende wurde das vom StMGP entwickelte Konzept zur Stärkung der Versorgungsstruktur im Bereich der „Jungen Pflege“ vorgestellt und in 4 gemischt zusammengesetzten Fokusgruppen evaluiert. Die Evaluationsergebnisse sind, soweit möglich, ebenfalls in das Konzept des StMGP eingeflossen.
Die Aufzeichnungen der beiden Fachtage finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Pflege (letzter Abruf 20.02.2026).
StMGP – Referat 46
Wir laden Sie herzlich am Dienstag, den 19. Mai 2026 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu unserer Jahrestagung im kleinen Saal der Meistersingerhalle in Nürnberg ein.
Moderiert von Sybille Giel, beleuchten wir das Thema „Gemeinschaftlich, vielfältig und nachhaltig: Herausforderungen und Chancen in der Hospiz- und Palliativversorgung“. Dabei spannen wir einen Bogen von Diversität sowie den Möglichkeiten von Caring Communities für die Hospiz- und Palliativversorgung bis hin zu verschiedenen Angeboten in der Hospiz- und Palliativversorgung für Menschen mit besonderen Versorgungsbedarfen. Aus der Praxis werden Vorträge zu hospizlichen und palliativen Angeboten für Menschen mit Demenz, zur gesundheitlichen Versorgungsplanung und dem Umgang mit Todeswünschen den Fachtag bereichern. Der Nachmittag wird von einem Vortrag zu Belastungs- und Schutzfaktoren in der Hospiz- und Palliativversorgung abgerundet.
Detaillierte Informationen zum Programm und den Rednern finden Sie auf der Seite des StMGP (letzter Abruf 20.02.2026).
Melden Sie sich bis zum 8. Mai 2026 an, um von einem vielfältigen und inspirierenden Fachtag zu profitieren.
Wir freuen uns auf Sie!
StMGP – Referat 52
Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF), der Zusammenschluss aller sechs bayerischen Universitätsklinika, bereitet einen groß angelegten Beitrag zum Masterplan Prävention vor: Unter dem Titel „Wir bewegen Bayern“ wird es am 13. Juni 2026 zeitgleich in Erlangen, München, Augsburg, Regensburg und Würzburg Veranstaltungen geben, die auf die hohe Bedeutung von Bewegung und Sport für die Gesundheit aufmerksam machen (Hier finden Sie weitere Informationen; letzter Abruf 20.02.2026). Eine ideale Gelegenheit, die Angebote des Landesprogramms „Sport vor Ort“ zu präsentieren! Wir freuen uns, wenn sich die Geschäftsstellen der umliegenden Gesundheitsregionenplus in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern beteiligen.
Ansprechpartnerin für den Aktionstag beim BZKF ist
Katrin Dietzel, katrin.dietzel@bzkf.de, +49 152 09609138.
Ziel des Aktionstags ist es, Menschen aller Altersgruppen in Bewegung zu bringen und mit vielfältigen Sport- und Mitmachangeboten für einen aktiven, gesundheitsfördernden Lebensstil zu motivieren. Zur Unterstützung wurden bereits prominente Sportlerinnen und Sportler als Botschafter sowie Ministerpräsident Markus Söder als Schirmherr und Gesundheitsministerin Judith Gerlach gewonnen.
StMGP – Referat 53
Im Juli 2026 veranstaltet das StMGP gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) zum achten Mal die Bayerische Impfwoche (KW 28: 06.-12.07.2026). Das diesjährige Schwerpunktthema ist, wie auch in den Jahren zuvor, die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV).
Ziel der Impfwoche ist es, über die Bedeutung von Schutzimpfungen zur Prävention von schweren Infektionskrankheiten aufzuklären und Bürgerinnen und Bürger gezielt im ganzen Freistaat zum Impfen allgemein und besonders zur HPV-Impfung zu motivieren. Durch Koordinierung der Akteure vor Ort sollen neben Informationsveranstaltungen v.a. auch niederschwellige Impfangebote organisiert werden. Denn: Jede Impfung zählt!
Auch für die Impfwoche 2026 freut sich das StMGP über eine rege Mithilfe und Beteiligung der GR+. Hierfür werden Kommunikationsmittel und Informationsmaterialien zur Verfügung gestellt. Eine digitale Toolbox mit Textbausteinen, Bildmaterialien für Online- und Social-Media-Kommunikation und weiteren (digitalen) Informationsmaterialien ist ebenfalls in Planung.
Konkrete Informationen zu den Veranstaltungsterminen und Give-aways folgen zeitnah.
StMGP – Referat K3
Im Dezember 2025 wurde der Bestellshop der Bayerischen Staatsregierung neugestaltet (letzter Abruf 20.01.2026). Für den internen Bereich des Bestellshops haben sich die Zugangsdaten aufgrund weiterer, notwendiger Anpassungen nun nochmals geändert.
Jedes Gesundheitsamt erhält einen persönlichen Zugang für den Bestellshop, über den auch die Geschäftsstellen der Gesundheitsregionenplus mitbestellen können. Bitte gehen Sie hierzu auf Ihr zuständiges Gesundheitsamt zu.
Sollte es Probleme mit dem neuen Bestellvorgang geben, bitten wir um Information an online-kommunikation@stmgp.bayern.de
In mehreren Gesundheitsregionenplus wurden in den letzten Jahren bereits ein Leitbild für das regionale Netzwerk oder einzelne Arbeitsgruppen erarbeitet. Zudem liegen fachliche Empfehlungen vor, die darauf hindeuten, dass die Erarbeitung eines Leitbildes ein geeignetes Instrument beim Netzwerkauf und -ausbau sein kann. Was zur Erarbeitung benötigt wird, welche Vorgehensweisen und Methoden sich konkret eignen und wie die Ergebnisse genutzt werden, können Sie hier lesen.
Im Zentrum der Austauschrunde zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und den Geschäftsstellenleitungen der Gesundheitsregionenplus am 05.02.2026 standen Fragestellungen aus dem Themenkomplex der ambulanten ärztlichen Versorgung mit übergeordneter, bayernweiter Relevanz. Weitere Informationen u. a. zu dem Video-Mitschnitt und relevanten Ansprechpartnern finden Sie hier.
Wie können Kommunen und die Gesundheitsregionenplus dem Thema „Klimawandel und Gesundheit“ wirksam begegnen? Welche konkreten Angebote und Unterstützungsformate gibt es bereits? Diesen Fragen geht die Fachliche Leitstelle der Gesundheitsregionenplus im Interview mit dem Bayerischen Kompetenzzentrum für Gesundheitsschutz im Klimawandel nach. Im Gespräch erläutert das Kompetenzzentrum Hintergründe, Ziele und praktische Umsetzungsmöglichkeiten für Städte und Gemeinden.
Eckpunkte: Das Projekt, das für den Bayerischen Demenzpreis 2026 eingereicht wird, verfolgt mindestens eine der folgenden Zielsetzungen:
- Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit dem Thema Demenz
- Verbesserung der Lebensbedingungen und der Lebensqualität für Menschen mit Demenz sowie ihrer An- und Zugehörigen
- Verbesserung der Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für
- Betroffene sowie An- und Zugehörige
- Das Projekt wurde in Bayern entwickelt und realisiert.
- Zum Zeitpunkt der Bewerbung wird es seit mindestens sechs Monaten erfolgreich umgesetzt.
Nicht ausgezeichnet werden können Projekte, die zum Zeitpunkt der Bewerbung vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention als Modellprojekt oder Studie gefördert werden.
Frist: Die Bewerbung ist bis 31.03.2026 möglich.
Ausgelobt von: StMGP
Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie hier (letzter Abruf 19.02.2026)
Das Landeskompetenzzentrum PFLEGE DIGITAL Bayern intensiviert die Zusammenarbeit mit den Gesundheitsregionenplus: Nach den beiden Informationsveranstaltungen im Dezember bilden sich erste Runde Tische in den Regionen. Thematisiert wird die sektorenübergreifende Kommunikation zwischen Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern über die Telematikinfrastruktur.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) stellt als Institution im deutschen Public-Health-System zahlreiche geprüfte Informationen und wissenschaftlich fundierte Strategien die die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen sollen zur Verfügung.
Der Online-Shop hält für verschiedene Zielgruppen wie u. a. Kommunale Einrichtungen, Wissenschaftler und Fachkräfte in unterschiedlichen Sprachen Informationsmaterialien z. B. zu den Themen Bewegung, Suchtvorbeugung oder Wiederbelebung/Laienreanimation und weitere Medien bereit.
Hier gelangen Sie zum Online-Shop des BIÖG und hier zu einer Übersicht der weiteren Online-Angebote (letzter Abruf 20.02.2026).
Der Redaktionsschluss für den Newsletter Nr. 2-2026 ist am 08.05.2026.





















